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Der Diplompfleger/Die Diplompflegerin

Eine Diplompflegerin* pflegt und betreut Patienten. Diplompflegerinnen und Diplompfleger arbeiten zum Beispiel in Krankenhäusern und Ambulanzen, in Pflegeheimen oder auch in der Hauskrankenpflege. Eine Diplompflegerin kümmert sich um viele Aufgaben: Gemeinsam mit der Ärztin überwacht sie den Gesundheitszustand der Patienten, sie verabreicht Medikamente, aktualisiert die Krankenakten und betreut die Patienten und Patientinnen. Eine Diplompflegerin kann mit Fieberthermometern, Spritzen, Blutdruckmessgeräten, Infusionen etc. umgehen. Eine Diplompflegerin kennt Techniken für den Umgang mit älteren oder beeinträchtigten Patienten. Eine Diplompflegerin muss auch Erste Hilfe leisten können. Diplompflegerinnen arbeiten häufig mit anderen Berufsgruppen zusammen, zum Beispiel mit Pflegeassistentinnen oder Personenbetreuerinnen.

* In Österreich werden verschiedene Begriffe für diesen Beruf verwendet. Die alltäglichen Bezeichnungen sind „Krankenschwester“ oder „Krankenpfleger“, aber diese Begriffe sind bereits etwas veraltet. Die offiziellen Begriffe „Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin“ und „Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger“ werden manchmal zu „Diplompflegerin“ beziehungsweise „Diplompfleger“ verkürzt.

Ein bisschen Grammatik!

Präpositionen

Präpositionen sind wichtig, weil sie einzelne Satzteile und Wörter in Verbindung zueinander setzen.

Lokale Präpositionen (Ort! Frage: Wo? Wohin? Woher?)
an, auf, aus, bei, hinter, in, nach, neben, unter, von, vor, zu, …
Zum Beispiel: Die Medikamentenschachtel liegt auf dem Tisch. Die Medikamentenschachtel ist hinuntergefallen, jetzt liegt sie unter dem Tisch.

Temporale Präpositionen (Zeit! Frage: Wann? Wie lange?)
am, bei, bis, nach, seit, um, von…bis, vor …
Zum Beispiel: Es ist jetzt fünf vor sechs. Der Wecker von Anita läutet um sechs Uhr.

Präpositionen mit Dativ
aus, bei, mit, nach, seit, von, zu
Zum Beispiel: Ich komme gerade aus dem Krankenhaus.

Präpositionen mit Akkusativ
durch, für, gegen, ohne, um
Zum Beispiel: Dieser Kuchen ist für die Pflegeassistenten.

Wechselpräpositionen mit Dativ ODER Akkusativ
in, an, auf, unter, über, vor, hinter, neben, zwischen
Wo? Wann? → Präposition mit Dativ
Wohin? → Präposition mit Akkusativ
Zum Beispiel: Die Personenbetreuerin steht neben dem Rollstuhl (wo? → Dativ). Sie fährt den Rollstuhl neben das Bett (wohin? → Akkusativ).

Verben mit Präpositionen
Einige Verben (Tunwörter, Zeitwörter) sind mit bestimmten Präpositionen verbunden.
Zum Beispiel:
warten auf – Die Patientin wartet noch auf den Arzt.
arbeiten als – Meine Schwester arbeitet als Physiotherapeutin.
interessieren für, leiden an, kümmern um

Präpositionen plus Artikel
Einige Präpositionen werden direkt mit dem bestimmten Artikel verbunden, zum Beispiel:
auf + das → aufs
bei + dem → beim
in + dem → im
in + das → ins
von + dem → vom
zu + dem → zum
zu + der → zur

Übungen

Übung 1

Ergänzen Sie die Sätze mit Präpositionen
auf ∙ auf ∙ bei ∙ Im ∙ in ∙ in ∙ mit ∙ mit ∙ nach ∙ neben ∙ vor ∙ vor ∙ zum ∙ zur

A. Anton fährt nocheinmal schnell dem Fahrrad Hause, weil er seine Brille vergessen hat. Sie liegt noch dem Tisch der Küche. Dann fährt er wieder zurück Krankenhaus, weil seine Schicht ein paar Minuten beginnt.

B. Viktor fährt der Straßenbahn Arbeit. Die Haltestelle ist gleich seiner Wohnung.

C. Schlafzimmer von Frau Fährmann hängen viele Fotos von früher. Direkt dem Bett hängt das Hochzeitsfoto. Die Personenbetreuerin von Frau Fährmann, Livia, fragt: „Ist das Ihr Mann dem Foto?” Frau Färman antwortet: „Ja, das ist unserer Hochzeit.
Wir haben 70 Jahren geheiratet.”

Übung 2

Wählen Sie die richtige Präposition beziehungsweise die richtige Präposition mit Artikel:

A. Das Fieberthermometer ist / / Tisch / / Dienstzimmer.

B. Die Diplompflegerin arbeitet / / Demenzambulanz, ihr Dienst beginnt / / 8 Uhr.

C. Der Patient bleibt noch / / Dienstag / / Krankenhaus.

Übung 3

Ergänzen Sie die richtige Präposition (Verben mit Präposition)
an ∙ auf ∙ mit ∙ über ∙ um

1. Frau Maier denkt oft ihre Kindheit und erzählt gerne davon.

2. Frank arbeitet im Pflegeheim. Heute kümmert er sich die Bewohner und Bewohnerinnen im blauen Wohnbereich.

3. „Guten Morgen Frau Doktor, wir müssen noch kurz den Patienten mit dem starken Husten sprechen.”

4. Die Ärztin wartet noch den Blutbefund aus dem Labor.

5. „Sandra, telefonierst du bitte auch noch der Physiotherapeutin?”

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Eine Wunde behandeln

Wollen Sie eine Wunde behandeln? Das Verbinden einer Wunde ist sehr einfach, aber man muss dabei trotzdem sehr sorgfältig sein. Es gibt verschiedene Produkte, die Sie für Verbände und für die Wundversorgung zur Hand haben sollten: Verbandsmull, Seife und Wasser, Kochsalzlösung oder spezielle Spüllösung, sterile Kompressen, Wundsalbe, Einmalhandschuhe… Je nach Art der Wunde soll ein Verband nach 24, 48 oder 72 Stunden gewechselt werden. Wenn die Wunde gut verheilt ist, können Sie den Verband weglassen.

Ein bisschen Grammatik!

Modalverben

Mit Modalverben drücken wir aus, wie etwas gemacht wird, zum Beispiel ob jemand etwas machen muss oder machen will.
Ich muss Deutsch lernen, damit ich Arbeit in Österreich finde.
Ich will besser Deutsch lernen, damit ich mich mit meinen Kolleginnnen unterhalten kann.

- können: drückt eine Fähigkeit, Möglichkeit, Erlaubnis, oder eine Bitte aus
Beispiel: Können Sie mir bitte helfen?

- dürfen: für eine Erlaubnis, oder um eine Bitte auszudrücken; durch die Verneinung wird ein Verbot ausgedrückt (→ nicht dürfen)
Beispiel: Morgen darf ich den Verband abnehmen. Im Krankenhaus dürfen Sie nicht rauchen!

- müssen: drückt eine Notwendigkeit oder Verpflichtung aus; die Verneinung drückt aus, dass etwas nicht notwenig ist (→ nicht müssen)
Beispiel: Ich muss heute bis 19 Uhr arbeiten. Du musst mir nicht helfen, ich kann das alleine machen.

- sollen: für Verpflichtungen und Erwartungen, aber auch für Bitten, Ratschläge und Vorschläge
Beispiel: Herr Schwarz soll nicht so viel rauchen.

- wollen: drückt eine Absicht oder einen Plan aus
Beispiel: Ich will mich für einen Termin bei Dr. Augustin anmelden.

Konjugation der Modalverben im Präsens

  können dürfen müssen sollen wollen
ich kann darf muss soll will
du kannst darfst musst sollst willst
er / sie / es / man kann darf muss sollen will
wir können dürfen müssen sollen wollen
ihr könnt dürft müsst sollt wollt
sie / Sie können dürfen müssen sollen wollen

Modalverben werden fast immer mit einem zweiten Verb (im Infinitiv) verwendet. Konjungiert wird aber nur das Modalverb!
Zum Beispiel:
Sie sollen bitte Frau Dr. Berger zurückrufen.
Du sollst bitte Frau Dr. Berger zurückrufen.

Übungen

Übung 1

Vervollständigen Sie die Sätze mit der richtigen Form der Modalverben in den Klammern.

1. Maja (müssen) Frau Weiß beim Waschen helfen.

2. Die Pfleger (wollen) ihre Dienste tauschen.

3. „Frau Doktor, (dürfen) ich heute nach Hause? Es geht mir schon viel besser.“

4. Franziska! Georg! (können) ihr mir helfen, den Patienten umzudrehen?

5. (sollen) ich heute noch den Verband bei Frau Roth wechseln?

Übung 2

Vervollständigen Sie den Dialog mit der richtigen Form des Verbs in der Klammer.

Diplompflegerin: Guten Abend. Wie geht es Ihnen und Ihrer Wunde? Brauchen Sie noch etwas?

Patient: Es geht schon ganz gut, danke. Aber ich (müssen) jetzt einmal auf die Toilette. (können) Sie mir bitte ins Badezimmer helfen?

Diplompflegerin: Ich (können) jetzt nicht, mein Dienst ist gleich aus. Aber ich werde Ihnen gleich den Pflegeassistenten vorbeischicken!

Patient: Danke! Ich (wollen) lieber jetzt gehen, damit ich nicht mitten in der Nacht aufstehen (müssen).

Diplompflegerin: Aber natürlich! Der Pflegeassistent kommt sofort!

Übung 3

Müssen, können oder wollen – was passt am besten in den folgenden Sätzen? Setzen Sie das richtige Modalverb in der richtigen Form ein.

1. Frau Maier, ich heute leider nicht mit Ihnen im Park spazieren gehen, ich habe keine Zeit.

2. Bist du gestürzt, Sarah? Da ist eine Schnittwunde auf deinem Knie! Du die Wunde sofort desinfizieren!

3. Herr Merin, heute sind Ihre Werte wirklich besser! Wenn Sie heute nach Hause gehen , müssen Sie bitte noch das Entlassungsformular unterschreiben.

4. ihr bitte leiser sein? Eure Großmutter schläft gerade.

5. du den alten Verband wirklich noch einmal verwenden, David? Warum nimmst du keinen neuen?

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Eine Videonachricht von Kollegen

Ein bisschen Grammatik!

Das Perfekt

In der Umgangssprache und im Gespräch wird in der deutschen Sprache mit wenigen Ausnahmen für Verben in der Vergangenheit immer das Perfekt benutzt (zum Beispiel „ich bin gegangen“). Die andere Vergangenheitsform, das Präteritum, wird viel seltener verwendet (zum Beispiel „ich ging“).

Das Perfekt wird aus den Hilfsverben „haben“ oder „sein“ und dem „Partizip II“ gebildet. Das Hilfsverb wird konjungiert, das Partizip II steht am Ende:

Was haben Sie letzte Woche gemacht?
Ich habe auf der Pflegestation gearbeitet.

Wann sind Sie nach Österreich gekommen?
Ich bin vor einem Jahr nach Österreich gezogen.

Perfektbildung mit „haben“
die meisten Verben bilden das Perfekt mit dem Hilfsverb haben:
zum Beispiel: machen – ich habe gemacht, arbeiten – ich habe gearbeitet, kochen – ich habe gekocht…

  Hilfsverb Partizip II
ich habe geholfen
du hast geholfen
er / sie / es / man hat geholfen
wir haben geholfen
ihr habt geholfen
sie / Sie haben geholfen

reflexive Verben bilden das Perfekt immer mit haben:
zum Beispiel: sich unterhalten – ich habe mich unterhalten, sich freuen – sie hat sich gefreut

Perfektbildung mit „sein“
Verben, die eine Bewegung von A nach B oder eine Zustandsveränderung ausdrücken, bilden das Perfekt mit sein:
zum Beispiel: kommen – ich bin gekommen, gehen – ich bin gegangen (Bewegung von A nach B)
zum Beispiel: schlafen – ich bin eingeschlafen (Zustandsveränderung von munter zu schlafend!),
sterben – er ist gestorben (Zustandsveränderung von lebend zu tot!)

  Hilfsverb Partizip II
ich bin gegangen
du bist gegangen
er / sie / es / man ist gegangen
wir sind gegangen
ihr seid gegangen
sie / Sie sind gegangen

Verben, die keine Bewegung oder Zustandsänderung ausdrücken, aber in Österreich trotzdem immer das Perfekt mit sein bilden:
sein – ich bin gewesen, bleiben – ich bin geblieben, werden – ich bin geworden, liegen – ich bin gelegen, sitzen – ich bin gesessen, stehen – ich bin gestanden

Übungen

Übung 1

Wählen Sie das richtige Hilfsverb aus (sein oder haben).

1. Der Patient / leider in der Nacht gestorben.

2. Die Familie / Frau Leiner gestern Abend besucht.

3. Danke für deine tolle Arbeit als Betreuer, Konstantin! Du / eine große Hilfe für unsere Mutter gewesen!

4. Vor ihrem Umzug ins Pflegeheim / Fau Johanna alleine in einem großen Haus gelebt.

5. Die neue Pflegeassistentin in unserem Heim / vorher in einem Krankenhaus gearbeitet.

Übung 2

Welches Wort gehört in den Satz? Wählen Sie das richtige Partizip II aus.

1. Wie lange hast du gestern  ?
2. Mein Patient hat gestern sehr müde und erschöpft  .
3. Veronika, warum bist du Krankenschwester  ?
4. Ich bin  , damit ich in Österreich arbeiten kann.
5. Simone hat ihren Dienst vor zwei Stunden  .

Übung 3

Vervollständigen Sie die Sätze mit der richtigen Form von „sein“ oder „haben“.

1. Die Ärztinnen die Therapie des Patienten geändert.

2. Andrea und Klara sich in der Arbeit im Krankenhaus kennengelernt.

3. Herr Ofner, wann Sie mit dem Frühstück fertig geworden?

4. Ich gestern erst sehr spät eingeschlafen.

5. Markus zu spät zur Arbeit gekommen.

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Anleitung für die Wohnungsreinigung

  1. Vorraum: Räumen Sie die Garderobe oft ab.
  2. Wohnzimmer: Organisieren Sie zuerst alles in Kisten, dann putzen Sie regelmäßig.
  3. Küche: Reinigen Sie täglich die Kochplatte.
  4. Schlafzimmer: Nehmen Sie sich morgens Zeit beim Bettenmachen.
  5. Badezimmer: Hier bleibt alles immer an seinem Platz.

Achtung! Wenn Sie den Boden reinigen, denken Sie bitte daran, keine Produkte zu verwenden, die den Boden rutschig machen, insbesondere, wenn Sie ältere Personen pflegen. Diese könnten leicht ausrutschen!

Ein bisschen Grammatik

 Adverbien

Adverbien (Deutsch: „Umstandswörter”) beschreiben näher, wie etwas istoder wie etwas gemacht wird.

Ein paar wichtige Adverbien:

  • Lokaladverbien: beschreiben wo etwas passiert (Fragen: Wo? Woher? Wohin?)
    da, dort, dorthin, drinnen, hier, hierhin, hinein, hinaus, hinten, irgendwo, links, nebenan, oberhalb, rechts, überall, unten, vorn
    Zum Beispiel: Hier bleibt alles liegen.

  • Temporaladverbien: geben an wann etwas passiert (Fragen: Wann? Seit wann? Bis wann? Wie lange? Wie oft?)
    bald, bereits, danach, dann, davor, endlich, gestern, heute, immer, inzwischen, nachher, nie, oft, regelmäßig, sofort, später, zuerst
    täglich, montags, dienstags, … sonntags (=jeden Tag, jeden Montag, jeden Dienstag, … jeden Sonntag)
    morgens/mittags/abends = jeden Morgen/Mittag/Abend
    Zum Beispiel: Er muss das Medikament dreimal täglich nehmen, am besten immer abends.

  • Modaladverbien: beschreiben genauer, wie etwas abläuft (Fragen: Wie? Wie sehr? Wieviel?)
    fast, ganz, genauso, genug, gern, hauptsächlich, hoffentlich, kaum, leider, normalerweise, sehr, sicher, so, unbedingt, vielleicht, wahrscheinlich, ziemlich
    Zum Beispiel: Herr Schön möchte gern ein sauberes Badezimmer.

  • Kausaladverbien: beschreiben genauer, warum etwas geschieht (Fragen: Wieso? Weshalb? Warum?)
    also, dadurch, darum, deshalb, sicherheitshalber, somit, trotzdem
    Zum Beispiel: Marko hat Fieber. Er wird deshalb heute nicht zur Arbeit gehen.

Adverbien ändern ihre Form nicht! Adverbien werden auch nicht gesteigert, es gibt nur wenige Ausnahmen mit Steigerungsformen:

gern - lieber - am liebsten

oft - öfter/häufiger - am häufigsten

sehr - mehr - am meisten

bald - eher - am ehesten

Zum Beispiel: Johanna arbeitet gern im Pflegeheim. Sie macht lieber Tagdienste als Nachtdienste. Am liebsten arbeitet sie im grünen Wohnbereich.

Übungen

Übung 1

Mit welchem Adverb lassen sich die unterstrichenen Satzteile ersetzen?
bald ∙ oft ∙ regelmäßig ∙ täglich ∙ überall

1. In diesem Haus ist es in jedem Zimmer schmutzig.

2. Frau Stopfer bekommt jeden Tag eine Spritze zur Blutverdünnung.

3. Am Ende ihrer Schicht sind die Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten an vielen Tagen sehr müde.

4. Martha soll das Schlafzimmer von Herrn Satzer jeden Montag, Mittwoch und Freitag reinigen.

5. Herr Grün hat wieder Schmerzen, ich hoffe, er bekommt in den nächsten Tagen einen Termin beim Arzt.

Übung 2

Ergänzen Sie die Sätze mit der richtigen Auswahl:

1. Frau Schwarz isst gern Schnitzel, aber Käsespätzle mag sie noch / als Schnitzel.

2. Sandro muss von Montag bis Freitag arbeiten und hat nicht viel Zeit. Am Samstag hat er / Zeit für ein Treffen.

3. Martina putzt oft die ganze Küche. Am / wischt sie die Kochplatte ab.

4. Herr Schön macht regelmäßig seine Übungen, aber es wäre besser, wenn er sie noch / machen würde.

5. Andrej spricht schon Deutsch, aber er macht noch / Fehler

Übung 3

Ergänzen Sie den Text mit den passenden Adverbien aus der Box.

Von: johannes@mailfree.at
An: agenturassistenz@aut.at
Betreff: Heimhilfe für meinen Onkel
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche jemanden, der meinem Onkel ab

helfen kann. Er ist

auf den Stiegen gestürzt. Es geht ihm

gut, aber er braucht Hilfe im Haushalt. Das Haus soll

sauber sein. Ich suche also eine Heimhelferin, die

gut im Haushalt helfen und sich auch um meinen Onkel kümmern kann. Diese Heimhelferin sollte

ein bis zwei Stunden zu meinem Onkel kommen.
Bitte schreiben Sie mir

zurück.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Raab
täglich
bald
gestern
sehr
jetzt
immer
sofort

Punto: 0

Ein E-mail von Dr. Madner

Sehr geehrter Herr Koch,

hiermit schicke ich Ihnen den Diätplan, den Sie einhalten sollten. Ich will Sie auch noch einmal erinnern: Es ist sehr wichtig, dass Sie beim Essen vorsichtig sind, damit Sie nicht noch mehr gesundheitliche Probleme bekommen.

Ich empfehle Ihnen eine ausgewogene und fettarme Ernährung. Es ist immer gut, wenn man mehr Gemüse als Fleisch isst. Sie müssen nicht komplett auf Zucker verzichten, aber versuchen Sie, Süßigkeiten und Softdrinks zu reduzieren und weißen Zucker in Kaffee und Tee zu vermeiden.

Möchten Sie sich mehr bewegen? Das wäre gut! Ich empfehle Ihnen, dass die ganze Familie anfängt mehr Sport zu machen!

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Madner

b) Ein bisschen Grammatik

Personal- und Reflexivpronomen

Personalpronomen Reflexivpronomen
Nominativ Akkusativ Dativ Akkusativ Dativ
ich mich mir mich mir
du dich dir dich dir
er/sie/es /man ihn/sie/es/- ihm/ihr/ihm/- sich sich
wir uns uns uns uns
ihr euch euch euch euch
sie/Sie sie/Sie ihnen/Ihnen sich sich

Personalpronomen ersetzen bereits erwähnte Namen oder Dinge. Wir verwenden Sie auch, um über uns selbst oder jemanden anderen/etwas anderes zu sprechen. Personalpronomen müssen dekliniert werden, das heißt, es ist wichtig auch ihren Akkusativ und Dativ zu kennen!

Zum Beispiel:

Ulrike ist die Heimhelferin von Herrn Marek. Sie hilft ihm im Haushalt.

Ich schicke Ihnen den Diätplan.

 

Das unpersönliche Pronomen: man (kann für eine oder mehrere Personen stehen, das dazugehörende Verb steht immer in der 3. Person Singular)

Zum Beispiel:

Wenn man Deutsch spricht, kann man leicht Arbeit als Personenbetreuer finden.

 

Das Pronomen es wird in vielen Ausrücken verwendet, zum Beispiel

Wie geht es Ihnen? Es geht mir heute nicht so gut.

Wo tut es weh?

Hier gibt es gutes Essen.

Es ist schwierig/leicht/einfach/schön, …

 

Reflexivpronomen verweisen auf das Subjekt zurück und können nur im Akkusativ oder Dativ stehen.

Am häufigsten steht das Reflexivpronomen im Akkusativ (Ich freue mich.). Bei einigen Verben steht das Reflexivpronomen immer im Dativ, zum Beispiel:

wünschen – ich wünsche mir

kaufen – er kauft ihr

helfen – wir helfen dir

Wenn es zwei Objekte gibt, steht das Reflexivpronomen meistens im Dativ, zum Beispiel:

Ich wasche mich. ABER: Ich wasche mir die Hände. (mir= Dativ, die Hände=Akkusativobjekt)

Er kauft ihr Blumen. (sich=Dativ, Blumen=Akkusativobjekt)

Übungen

Übung 1

Antworten Sie mit dem richtigen Personalpronomen.

1. Haben Sie die Ernährungsempfehlungen schon gelesen? – Ja, ich habe schon gelesen.

2. Hat Doktor Madner schon ein E-Mail geschickt? – Ja, hat mir schon geschrieben.

3. Hast du die Krankenakte schon geholt? – Nein, aber ich hole gleich.

4. Soll ich dem Patienten beim Frühstück helfen? – Ja, bitte hilf .

5. Wer kann die Familie von Herrn Renner anrufen? – Ich rufe an.

Übung 2

Ergänzen Sie die Sätze mit dem passenden Reflexivpronomen.

1. Freust du schon auf den Urlaub?

2. Frau Doktor, ich fühle heute gar nicht gut.

3. Wann haben Sie am Arm verletzt?

4. Du musst mehr bewegen!

5. Herr Schön, ist Ihnen schwindlig? Bitte legen Sie ein paar Minuten hin.

Übung 3

Ergänzen Sie die Sätze mit der richtigen Alternative a), b) oder c).

1. Ich habe gesehen, dass Sie eine Pflegeassistentin für die Ambulanz suchen.
2. Wenn man aktuelle Informationen über einen Patienten oder eine Patientin haben möchte,
3. Wenn du den Verband bei Herrn Müller wechselst,
4. Sie sind noch zu schwach, Frau Maier,
5. Bitte legen Sie sich hin und dann sagen Sie mir,

Willkommen beim Lernpaket Pulse 2.0!

Dieses Lernpaket hilft Ihnen dabei, Ihre Deutschkenntnisse (GER Niveau B1) weiterzuentwickeln und für die Arbeit in den Bereichen Pflegeassistenz und Betreuung zu üben.

Das Lernpaket Pulse 2.0 besteht aus fünf Lernmodulen. In jedem Lernmodul finden Sie:

1. einen Text und/oder ein Video
2. ein bisschen Grammatik
3. drei Übungen

Klicken Sie am Ende jedes Lernmoduls auf „Einreichen“, damit Sie Ihre Antworten in dem Modul überprüfen können und sehen, ob Sie alles richtig gelöst haben.

Wenn Sie sich bei einem bestimmten Fachbegriff, den Sie lesen oder hören, unsicher sind, können Sie jederzeit die Schaltfläche „Glossar“ in der oberen rechten Ecke des Bildschirms verwenden.

Geben Sie einfach den Anfangsbuchstaben des gesuchten Worts in das weiße Feld ein, dann wird eine Liste mit medizinischen und pflegerischen Fachbegriffen und Erklärungen angezeigt, die mit diesem Buchstaben beginnen und im Pulse 2.0 Lernpaket oder im Bewertungstool verwendet werden.

Sie können dieses Lernpaket ganz flexibel einsetzen! Verwenden Sie es als Teil eines Ausbildungskurses, zum Selbststudium oder einfach zur Vorbereitung für den Test im Bewertungstool Pulse 2.0. Sie können die Übungen so oft wiederholen wie Sie möchten, es gibt keine „bestandenen“ oder „nicht bestandenen“ Teile und es gibt auch kein Zeitlimit.

Viel Spaß mit dem Lernpaket Pulse 2.0! 

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